Heizkostenabrechnung

Hier ist zu beachten, dass die Heizkostenverordnung in der ab 01.01.2009 geltenden Fassung zwingend Anwendung finden muss.

Die Heizkostenabrechnung muss übersichtlich und klar gegliedert sein und den Anteil der Verbrauchswerte sowie der Kosten, die nach Wohnfläche berechnet werden, ausweisen.

Des weiteren dürfen die Heiznebenkosten (Schornsteinfeger, Wartung, Abrechnungsservice etc.) aufgelistet sein.

Durch die erheblichen Kostensteigerungen in den letzten Jahren, sollte bei Mietvertragsabschluss darauf geachtet werden, dass auf keinen Fall eine zu geringe Heizkostenvorauszahlung vereinbart wird. Viele Vermieter neigen leider dazu, die Vorauszahlungsbeträge so gering wie möglich zu halten, um eine scheinbar günstige Miete anbieten zu können. Dieser Schuss geht in der Regel nach hinten los, wenn dann am Jahresende eine hohe Nachzahlung zu leisten ist. Fallen die Energiepreise und errechnen sich am Ende Guthaben, kann die Vorauszahlung immer noch gekürzt werden.

Zu beachten ist, dass seit der Mietrechtsreform im Jahre 2001 eine 12monatige Abrechnungsfrist gilt. Danach sind Nachzahlungen nicht mehr fällig, Guthaben können aber herausverlangt werden.