Modernisierung

Ein Vermieter darf grundsätzlich modernisieren. In der Regel besteht eine Duldungspflicht auf Seiten des Mieters. Handelt es sich um energieeinsparende Modernisierungen (neue Fenster, Wärmedämmung, neue Heizungsanlagen etc.) können 8 % der reinen Modernisierungskosten als Mieterhöhung geltend gemacht werden.

Wichtig ist immer, dass die in der Sanierung enthaltenen Instandhaltungskosten von den Modernisierungskosten getrennt werden. Instandhaltungskosten können auf keinen Fall als Mieterhöhung geltend gemacht werden.

Leider hat uns die letzte CDU/FDP-Regierung in den letzten Zügen liegend noch ein hübsches Vermietergesetz präsentiert. Danach darf in den ersten drei Monaten der Modernisierungsarbeiten die Miete nicht mehr gemindert werden.

Die Miete darf sich, von Mieterhöhungen nach ortsüblicher Vergleichsmiete oder Betriebskosten abgesehen, innerhalb von sechs Jahren nicht um mehr als drei Euro pro Quadratmeter erhöhen. Beträgt die monatliche Miete vor der Mieterhöhung weniger als sieben Euro pro Quadratmeter, darf sie sich nicht um mehr als zwei Euro erhöhen.